Sauna reinigen: Die richtige Pflege für innen und außen
Routinen nach jeder Nutzung, monatliche Pflege, Jahresreinigung — plus Liste erlaubter und verbotener Reinigungsmittel.
Wer seine Gartensauna regelmäßig reinigt, hat jahrzehntelang Freude daran. Keine Sorge — der Aufwand ist gering, wenn Sie die richtigen Routinen einhalten.
Nach jeder Nutzung: 5 Minuten
Die Basis-Routine
- Tür und Fenster öffnen — 15–20 Minuten lüften lassen
- Bänke mit feuchtem Tuch abwischen — Schweiß entfernen
- Boden kurz feucht wischen — Nur Wasser, kein Reinigungsmittel
- Ofen kurz nachlaufen lassen — Trocknet den Innenraum
- Tür einen Spalt offen lassen — Restfeuchte entweicht
Alle 2–4 Wochen: Gründliche Reinigung
Bänke pflegen
- Feines Schleifpapier (120er Körnung) leicht über die Bänke führen
- Richtung: Immer mit der Maserung, nie dagegen
- Zweck: Entfernt Schweißflecken und frischt das Holz auf
- Danach: Feucht abwischen, trocknen lassen
Boden reinigen
- Feucht wischen mit lauwarmem Wasser
- Bei hartnäckigen Flecken: Spezial-Saunareiniger (pH-neutral)
- Niemals aggressive Reinigungsmittel, Chlor oder Scheuermilch
Saunasteine prüfen
- Zerbröselte oder rissige Steine entfernen
- Steine lockern und neu schichten (Luft muss zirkulieren)
- Alle 1–2 Jahre komplett austauschen
Einmal pro Jahr: Großreinigung
Innenraum
- Alle Bänke und Rückenlehnen herausnehmen
- Gründlich mit feinem Schleifpapier abschleifen
- Mit Saunaöl (Paraffin-frei!) behandeln
- Boden und Wände feucht reinigen
- Alle Dichtungen an Tür und Fenstern prüfen
- Ofen-Bereich reinigen (Asche bei Holzofen)
Außenbereich
- Außenholz auf Schäden prüfen (Risse, Verfärbungen)
- Holzschutzlasur oder Holzöl erneuern (bei Fichte jährlich, bei Thermo-Espe alle 2–3 Jahre)
- Dach prüfen (Schindeln, Abdichtung)
- Regenrinne säubern
- Fundament prüfen (Drainage, stehendes Wasser)
Was Sie NICHT verwenden dürfen
| Verboten | Warum |
|---|---|
| Chlor-Reiniger | Greift Holz an, gesundheitsschädliche Dämpfe bei Hitze |
| Scheuermilch | Kratzt das Holz, zerstört die Oberfläche |
| Lacke oder Farben (innen) | Geben bei Hitze giftige Dämpfe ab |
| Essig | Greift Metall und Holz an |
| Dampfreiniger | Zu viel Feuchtigkeit, Schimmelgefahr |
Erlaubte Reinigungsmittel
| Mittel | Verwendung |
|---|---|
| Wasser (lauwarm) | Für fast alles ausreichend |
| Saunareiniger (pH-neutral) | Für hartnäckige Flecken |
| Saunaöl (Paraffin-frei) | Jährliche Holzpflege innen |
| Holzschutzlasur (außen) | Jährliche Außenpflege |
| Schleifpapier (120er) | Bankpflege |
Schimmel vorbeugen und behandeln
Vorbeugung
- Immer lüften nach der Nutzung
- Tür nicht luftdicht verschließen
- Kondenswasser sofort abwischen
- Gute Belüftung unter der Sauna (Fundament!)
Wenn doch Schimmel auftritt
- Betroffene Stelle mit feinem Schleifpapier abschleifen
- Mit Isopropanol (70%) desinfizieren
- Trocknen lassen
- Ursache beheben (meist mangelnde Belüftung)
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Wie oft sollte ich meine Sauna reinigen?
Bänke und Boden nach jeder 5. Nutzung feucht abwischen. Grundreinigung mit Saunareiniger alle 4–6 Wochen. Außenholz 1–2× pro Jahr behandeln.
Kann ich Chlor oder Bleiche verwenden?
Nein! Chlor und Bleiche beschädigen das Holz und hinterlassen gesundheitsschädliche Rückstände. Nur klares Wasser oder speziellen Saunareiniger verwenden.
Was tun bei Schimmel in der Sauna?
Sofort handeln: Betroffene Stellen mit Essigwasser (1:3) behandeln, trocknen lassen und gründlich lüften. Bei starkem Befall: Holz abschleifen und mit Saunaöl behandeln. Ursache (mangelnde Lüftung) abstellen.
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